Familie - Kinder& Co
Kleine Kinder. Kleine Welpen. Große Gefühle.
Wenn Kinder und Welpen aufeinandertreffen, sieht das auf den ersten Blick oft aus wie ein Werbespot: Alle sind glücklich, alle sind verliebt und der kleine Hund wird erst einmal ausgiebig geknuddelt.
Die Realität ist – wie so oft – ein kleines bisschen anders.
Denn ein Welpe ist kein Stofftier mit Herzschlag, sondern ein Hundebaby. Und genauso wie unsere Kinder muss auch er erst lernen, wie diese große Welt funktioniert.
Leider erwarten wir von einem Welpen manchmal erstaunlich viel. Er soll geduldig sein, alles mitmachen und bitte schön verstehen, dass die fünfte Umarmung innerhalb von drei Minuten natürlich nur lieb gemeint ist, obwohl er eigentlich viel lieber schlafen würde.
Nein. Ein Welpe muss nicht alles aushalten.
Genauso wie Kinder Regeln lernen müssen, dürfen auch sie lernen, dass ein Hund Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen hat.
Bei uns gilt deshalb ein ganz einfacher Grundsatz:
Respekt funktioniert immer in beide Richtungen.
Kinder lernen den richtigen Umgang mit dem Hund.
Der Hund lernt, den Menschen zu vertrauen.
Und wir Erwachsenen sorgen dafür, dass beide dabei Erfolg haben.
Leider entstehen viele Beißvorfälle nicht, weil Hunde plötzlich „böse“ werden, sondern weil ihre Signale übersehen oder ihre Grenzen immer wieder überschritten werden. Ein Hund, der keine Möglichkeit hat auszuweichen oder zur Ruhe zu kommen, hat irgendwann nur noch eine Sprache, die jeder versteht.
Genau deshalb ist es uns so wichtig, dass Kinder den respektvollen Umgang mit Hunden von Anfang an lernen – nicht aus Angst, sondern aus Verständnis.
Und falls Sie sich jetzt fragen, ob Kinder Regeln wirklich zuverlässig einhalten …
… keine Sorge.
Bei Wild Hill Forest gehören Kinder, Enkelkinder, Hunde, Pferde und Katzen ganz selbstverständlich zum Alltag. Unsere erwachsenen Kinder sind genauso Teil des Teams wie unsere beiden kleinen Hobbitflüsterer. Bei uns helfen drei Generationen mit und trotzdem schaffen es Kinder und Welpen immer wieder, uns mit neuen Ideen zu überraschen.
Deshalb wissen wir aus eigener Erfahrung, dass zwischen „Ich passe auf!“ und „Ups …“ manchmal nur wenige Sekunden liegen.
Genau deshalb liegt die Verantwortung niemals beim Kind und auch nicht beim Welpen , sondern immer bei uns Erwachsenen.
Denn wir sind diejenigen, die beiden die Regeln erklären, Grenzen setzen und dafür sorgen, dass aus einem neugierigen Welpen und einem begeisterten Kind beste Freunde werden können.
Ein Kind, das lernt, einen Hund zu respektieren, gewinnt einen Freund fürs Leben. Und ein Hund, der seinem Menschen vertrauen darf, wird dieses Vertrauen tausendfach zurückgeben.